Montag, 12. Oktober 2026

Bernhard Pörksen: Zuhören. Die Kunst, sich der Welt zu öffnen


„Was heißt es, wirklich zuzuhören, die eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen? Wie erreicht man diejenigen, die man nicht mehr erreicht? Bernhard Pörksen zeigt, welche Mechanismen das Zuhören verhindern – ob im privaten Umgang oder in der Öffentlichkeit. Und er präsentiert Ansätze und Methoden, die eine neue Offenheit, tieferes Verstehen und empathisches Zuhören ermöglichen.“ (Umschlagtext)

Achja, bei all der gesellschaftlichen Gereiztheit ist ja eigentlich so klar wie banal, was unter anderem helfen würde. Zuhören zum Beispiel.

Und trotzdem ist Offensichtliches oft so schwer zu haben. Im Grunde ist egal, ob wir bekannten Mechanismen neue Namen geben. Die Frage scheint ja eher zu sein, was es braucht, um ihnen wieder neues Gewicht zu verleihen – auch unter den Vorzeichen neuer Kommunikationskanäle und Medien. Der Anfang liegt, wie so oft, bei uns selbst.

Diese Selbstvergewisserung ist stehe Aufgabe, muss offensichtlich immer wieder eingeübt und praktiziert werden, damit wir ihren Wert nicht vergessen und immer wieder neu erfahren können. Und deswegen braucht es auch solche Bücher immer wieder – ich bin gespannt auf die Lektüre.

„Was heißt es, wirklich zuzuhören, die eigenen Überzeugungen infrage zu stellen, sich der Weltsicht des anderen auszusetzen? Warum hört man so lange nicht auf die Opfer sexuellen Missbrauchs, warum nicht auf die Warnungen vor dem Klimawandel? Bernhard Pörksen zeigt, welche Mechanismen das Zuhören verhindern. Und er präsentiert Ansätze und Methoden, die tieferes Verstehen und empathisches Zuhören ermöglichen. Wie erreicht man, so lautet die Schlüsselfrage, diejenigen, die man nicht mehr erreicht?“ (Verlagstext)

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