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Dienstag, 29. März 2016

Sebastian Junger: Der Sturm. Die wahre Geschichte von sechs Fischern in der Gewalt des Ozeans



"Dies war das Ende und bestimmt hatte es jeder an Bord gewusst. Wie verhalten sich Männer auf einem sinkenden Schiff? Klammern sie sich aneinander? Lassen sie die Whiskeyflasche herumgehen? Weinen sie?" Ein hemingway'scher Tatsachenbericht mit Illustrationen von Hans Baltzer. ‪#‎lesefrühling‬ ‪#‎sebastianjunger‬ ‪#‎ankerherzverlag‬ ‪#‎hansbaltzer ‬‪#‎illustration‬ ‪#‎sturm‬ ‪#‎ozean‬ ‪#‎schiffbruch‬ #‎indiebook‬

Donnerstag, 24. März 2016

Büchergilde Gutenberg



Richtig verliebt haben wir uns in das Angebot sehr grandios gemachter Bücher am Stand der #buechergilde auf der #lbm16 Ehrlich, wer glaubt, dass Bücher keine Zukunft hätten, der glaubt auch, dass Zukunft aus dem Fernseher käme. ^^ #lesewinter #buecherliebe #instabook #bookstagram

Montag, 21. März 2016

Arm aber glücklich - am Ende der Leipziger Buchmesse ;)



Arm aber glücklich! #lbm16 vorbei - wir packen aus und versehen jeden dieser Schätze mit Erinnerungen an interessante, informative, überraschende und herzliche Gespräche und Begegnungen. Danke! Wir sehen uns wieder. ;) #lesewinter #leipzigerbuchmesse # leipzig #buecher #roman #comic #druckwerkposer #angeber

Samstag, 19. März 2016

Joe Haldeman: Der ewige Krieg



William Mandella ist Soldat. Er kämpft gegen die Taurier, eine außerirdische Rasse. Die Menschheit weiß eigentlich nichts über diesen Feind. Aber die Militärmaschinerie sucht mit unerbittlicher Logik einem selbstentwickelten Bedrohungsszenario nach dem anderen zu begegnen.

Wir begleiten Mandella, der sich eigentlich nur für wenige Jahre zum Dienst verpflichtet hat, bei seinen Einsätzen. Durch die Technik zur Überwindung großer interstellarer Distanzen vergehen auf der Erde Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte, während die Hauptfigur von Gefecht zu Gefecht zieht.

In jeder kurzen Verschnaufpause ist er damit konfrontiert, dass das Leben auf der Erde ganz ohne ihn weiterging. Buchstäblich wie von einem anderen Stern kann er die Entwicklungen nur zur Kenntnis nehmen, ohne sie wirklich zu verstehen. Immer mehr entfremdet er sich so seinem Heimatplaneten, zu dessen vermeintlicher Verteidigung er sein Leben riskiert.

Einmal nur kehrt er auf die Erde zurück. Eigentlich will er das Militär verlassen. Aber die Verhältnisse haben sich auf dem ganzen Planeten so sehr geändert, dass er nur noch einen Sinn darin finden kann, sich wieder zum Dienst im Krieg gegen die Taurier zu melden.

Geschrieben hat Joe Haldeman die Geschichte von William Mandella vor dem Eindruck des Vietnamkrieges und der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um dessen Bewältigung in der amerikanischen Gesellschaft. Wie ein Feind zum Feindbild gerinnt, und dies der Verselbständigung militärischer Logik Vorschub leistet, für die Menschenleben nur noch Material ist, erzählt Haldeman gänzlich ohne Pathos mit eindringlich lakonischer Stimme. Nichts ist hier heroisch. Kampfhandlungen werden zum Selbstzweck. Der Krieg rechtfertigt sich allein aus sich selbst heraus.

Die Übersetzung seiner persönlichen Erfahrungen im Vietnamkrieg in eine Zukunftsvision im Weltall gibt Haldeman die Möglichkeit, uns davor zu warnen, was eine unwidersprochene Kriegslogik gepaart mit technischem Fortschritt für gesellschaftlichen Schaden anrichten kann. Diese Botschaft ist zeitlos und macht dieses Werk unbedingt zu einem Klassiker.

Der Comic „Der ewige Krieg“, den Marvano gemeinsam mit Haldeman erschaffen hat, findet die passenden Bilder und den angemessenen Rhythmus für den Sound der Erzählung. Die Zeichnungen sind nicht auf Effekthascherei aus und berühren damit umso mehr. Beide Werke können so in bester Manier nebeneinander stehen.

#roman #comic #joehaldeman #marvano #scifi #nowar #weltall #krieg #vietnam

Samstag, 12. März 2016

Craig Thompson: Weltraum Krümel



Ok, einmal #fanboy muss jetzt noch. ^^ Nach einer unterhaltsamen Lesung mit #craigthompson hab ich diese kleine Zeichnung gern als Erinnerung mitgenommen. *kreisch* So, fertig mit Angeben. ;) #lesewinter #comic #reproduktcomics #meins

Mittwoch, 9. März 2016

Juliane Blank: Vom Sinn und Unsinn des Begriffs Graphic Novel (comiqheft Nr. V)



So ein hübsch aufgemachtes, kleines Traktat. Und gleich werde ich endlich wissen, was es mit diesen Graphic Novels auf sich hat. ;) #lesewinter #sachbuch #comic #julianeblank #chabachmannverlag #comiqbook #comiqheft

Montag, 7. März 2016

Julian Mars: jetzt sind wir jung



Für die einen ist es das bittersüß, melancholische Spiel mit dem rückblickenden „was wäre wenn“ – für die anderen ein sehnsuchtsvoller Blick auf die zukünftigen Möglichkeiten. Sind die Figuren und Situationen nur authentisch genug beschrieben, finden sich dann alle wieder in einem dieser coming-of-age Romane, die ich zugegebenermaßen selbst durchaus gern lese.

#julianmars liefert uns genau das in seinem Debutroman. Und das in durchaus gelungener Art und Weise. Er hat eine flotte Schreibe, zeichnet die einzelnen Szenen immer wieder mit Esprit und Witz und füllt so locker und unterhaltsam gut dreihundert Seiten.

Felix Lipfels wächst in einer Hamburger Wohlstandsblase auf. Der Vater ist Journalist, ein Arschloch und ohnehin nie da. Die Mutter ist eine depressive Russin. Emilie, die beste Freundin, ist die Tochter eines Puffbesitzers. Felix ist schwul und hat keine Ahnung, wie das gehen soll, mit dem Erwachsenwerden.

Obwohl er um sich eine illustre Schar an Freunden hat wie Gabriel, einen echten Nerd, der ein ganz unnerdiges, ausschweifendes Sexualleben zu haben scheint, oder auch Tamara Testicles, ein herrlich überzeichnetes Mischwesen, mit ganz sicher das Zwerchfell vibrieren lassenden tiefer Stimme – trotzdem bleibt Felix selbst recht konturlos. Vielleicht liegt es daran, dass er mit wenig Empathie ausgestattet, durch seine Tage driftet.

Der Liebe ist er bisher nur einmal begegnet. Das ist auch der Aufhänger des Romans. Aber die Beziehung mit Martin scheiterte. Der verschwand für ein gutes Jahr spurlos und ist nun unangekündigt wieder zurück. Die Begegnung mit ihm und damit die immer noch ausstehende große Aussprache sind unausweichlich.

In Rückblenden liefert Felix die Vorgeschichte. Ob es nun wirklich fast ein Drittel des Buches gebraucht hätte, in dem sexuelle Eskapaden in aller Breite und Ausführlichkeit beschrieben werden, das sei mal dahingestellt. Wie Felix seinen Martin kennenlernt und die beiden ein Paar werden wiederum beschreibt Julian Mars mit gutem Gespür für das aneinander Herantasten in der Liebe noch nicht zu routinierter junger Menschen und deren Scheitern.

Auch wenn ich die einzelnen Szenen in sich wirklich gut gelungen fand, liegt eine Schwäche des Buches im Zusammensetzen des großen Erzählbogens. Julian Mars liefert richtig viele spannende Aufhänger, deren Verfolgen aus diesem trotzdem gelungenen Debut einen wirklich großen Wurf hätte werden lassen können.

Wenn das Coming Out selbst gar nicht mehr die große gesellschaftliche Hürde darstellt, wie bitte lernt man dann als schwuler Mann erwachsen zu werden? Wie geht man mit Eltern um, die die Sexualität des Sohnes als Ausweis ihrer eigenen Liberalität vor sich hertragen? Warum fühlt es sich so trostlos an, wenn man sich als junger Angehöriger einer gesellschaftlichen Minderheit seinen Platz irgendwie gar nicht mehr so recht selbst erkämpfen muss? Und welche Geschichte steckt eigentlich hinter der Figur der depressiven, russischen Mutter, die einmal im Jahr nach Sankt Petersburg fliegt, um dort tagelang einfach nur vor einem Gemälde in einer Galerie zu sitzen?

Bei aller Kritik, es bleibt ein gutes Debut, das Julian Mars hier vorgelegt hat. Ich bin gespannt, ob er in weiteren Büchern entschlossener seinen erzählerischen Eingebungen folgt.

#lesewinter #roman #albinoverlag #comingofage #comingout #hamburg

Samstag, 5. März 2016

Robert Seethaler: Der Trafikant



Manchmal kauf ich ein Buch ja auch nur, weil ich den Titel und die Aufmachung grandios finde. Ich bin gespannt, ob ich so auch in diesem Fall eine literarische Perle entdeckt habe. ^^ #lesewinter #roman #robertseethaler #keinundaber #trafikant #oesiliteratur

Donnerstag, 3. März 2016