Sonntag, 8. März 2026

Veronika Kracher: Bitch Hunt. Warum wir es lieben, Frauen zu hassen

 

„Es ist erschreckend, wie omnipräsent Frauenhass in unserer Gesellschaft nach wie vor ist. Was früher in reißerischen Printmedien stattfand, geschieht heute online und in Echtzeit. Ein breites Publikum beteiligt sich begeistert an Hass und Hetze gegen Frauen. Influencer, deren Content ausschließlich aus Angriffen gegen Frauen und queere Menschen besteht, erreichen auf Sozialen Medien ein Millionenpublikum. Digitale Plattformen unterbinden dies nicht, denn hinter dem Hass steckt oft ein System, das gewinnbringende Klicks generiert.

In ‚Bitch Hunt‘ analysiert Veronika Kracher die Funktion digitaler Misogynie, welche Rolle misogyne Kampagnen im rechten Kulturkampf spielen und wie Soziale Medien alltäglichen Frauenhass in einer patriarchalen Gesellschaft verstärken. Letztendlich leiden nicht nur Betroffene unter diesen Dynamiken, sondern auch unsere Demokratie.“ (Umschlagtext)

Internationaler Frauentag! Rosen und Anderes werden verteilt, wohlfeile Reden gehalten – es gibt aber auch Demos, die den Finger in die Wunde legen. Weil der konservative/rechte Rollback sich natürlich auch hier nicht nur gesellschaftlich, sondern für so viele Frauen auch ganz real auswirkt.

Immerhin hat es den Effekt, dass Termine wie dieser, die doch recht lange etwas zu gerade mal pflichtschuldig wahrgenommenen Daten geraten sind, wieder an Relevanz gewinnen.

Und ein bisschen Feiern gehört natürlich auch dazu. Also auf Euch! 😉

„Im Sommer 2022 offenbarte die Hasskampagne gegen die Schauspielerin Amber Heard, wie salonfähig es ist, Opfer häuslicher Gewalt zu verhöhnen und wie omnipräsent Frauenhass in unserer Gesellschaft nach wie vor ist. Was früher in reißerischen Printmedien stattfand, geschieht heute online und in Echtzeit. Ein breites Publikum beteiligt sich begeistert an Hass und Hetze gegen Frauen – stellenweise sogar ungehemmt unter vollem Klarnamen. Influencer, deren Content ausschließlich aus Angriffen gegen Frauen und queere Menschen besteht, erreichen auf Sozialen Medien ein Millionenpublikum. Digitale Plattformen unterbinden diesen, oft gegen Einzelpersonen gerichteten Hass, nicht – ganz im Gegenteil, denn hinter dem Hass steckt oft ein System, das gewinnbringende Klicks generiert.
In ‚Bitch Hunt‘ analysiert Veronika Kracher die Funktion digitaler Misogynie, welche Rolle misogyne Kampagnen im rechten Kulturkampf spielen, und wieso Soziale Medien alltäglichen Frauenhass in einer patriarchalen Gesellschaft derart verstärken. Letztendlich leiden nicht nur Betroffene unter diesen Dynamiken, sondern unsere Demokratie.“ (Verlagstext)

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Buchhandelspreis 2026: Buchhandlung Zur schwankenden Weltkugel, Berlin


So, ihr Schlapphüte! Tuscheln ist ja auch ne Form von Unsicherheit. Und ich kann berichten, dass gestern wirklich viele Leute ganz sicher gezeigt haben, dass es wirklich keinen Grund gibt, einem stabilen Buchladen mit stabilen Leuten und einem sehr stabilen Sortiment so hintenrum einen reinzuwürgen.

Perfide ist, wenn sich jetzt hämische Stimmen vernehmen lassen, die linke Bubble bekäme jetzt einfach nur ihre eigene Cancel Culture zu schmecken. Mir wenigstens ist bis heute kein staatliches Eingreifen im Sinne linker Politik bekannt, bei dem mal ernsthaft gecancelt wurde. Im Sinne konservativ/rechter Politik schon.

Und es ist nicht mal verwunderlich, dass es hier drei linke und unabhängige Buchhandlungen trifft. Niemals nie würde das bei den großen Buchhandelsketten vorkommen. Konzerne sind einfach zu gefügig, wie wir in den USA seit über einem Jahr gut beobachten können. Das gleiche gilt übrigens für unabhängige Verlage vs. Konzernmedien.

In diesem Sinne: Nächste Woche, am 14. März ist Indiebookday. Ein wirklich guter Anlass gleich wieder in die unabhängige Buchhandlung eurer Wahl zu gehen und gute und gut gemachte Bücher von unabhängigen Verlagen zu erstehen. Das geht dann natürlich auch auf der Leipziger Buchmesse eine Woche später – Halle 5, einfach vormerken! 😉

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Samstag, 7. März 2026

Ocatvia E. Butler: Verbunden


„Dies ist die Geschichte von Dana, einer jungen Schwarzen Schriftstellerin, die eines Tages auf unerklärliche Weise in die Vergangenheit versetzt wird: auf eine Sklavenplantage im US-Bundesstaat Maryland des Jahres 1815. Jetzt liest sie nicht nur über die Schrecken der Sklaverei – sie erlebt sie am eigenen Leib. Aber Dana findet sich nicht mit ihrem Schicksal ab.

Eine Reise in die Vergangenheit wird zur Auseinandersetzung mit der Gegenwart – mit diesem Roman hat Octavia E. Butler der modernen Schwarzen Literatur den Weg bereitet. Bis heute hat das Buch nichts von seiner eindringlichen Kraft verloren.“ (Umschlagtext)

Einen Tag vorm Internationalen Frauentag finde ich diesen Roman von genau dieser Autorin einen wirklich guten Post. Vor allem, weil Science Fiction/ Fantastisches immer noch eher als Männerdomäne wahrgenommen wird, freue ich mich, dass ich die Romane von Butler für mich entdecken konnte.

Die Verbindung von Frau und Schwarz, Feminismus mit Widerstand gegen Rassismus unterstreicht ganz praktisch die Relevanz von Intersektionalität, wenn wir über eine bessere Welt nachdenken und daran bauen wollen. Doch doch, Lesen bildet halt! 😊

‘Der Ärger begann schon lange vor dem 9. Juni 1976, als er mir bewusst wurde, aber der 9 Juni ist der Tag, den ich mir eingeprägt habe. Es war auch der Tag, an dem ich Rufus kennenlernte – der Tag, an dem er mich zum ersten Mal zu sich rief …‘

Im Sommer 1976 wird das Leben von Dana, einer jungen Schwarzen Schriftstellerin, völlig auf den Kopf gestellt. Sie wacht plötzlich in einer ihr fremden Umgebung auf, rettet einen kleinen Jungen vor dem Ertrinken und bringt ihn zu seinen Eltern, die auf einer Plantage leben. Dort erfährt sie, dass sie sich im Jahre 1815 befindet – in einer Zeit, in der Schwarze Menschen afrikanischer Herkunft von Weißen versklavt wurden. Dana kann wieder in die Gegenwart zurückkehren, aber sie erlebt weitere Sprünge in die Vergangenheit. Und mit jeder dieser Reisen wird es für sie gefährlicher. Sie erfährt den Horror der Sklaverei, der das Leben von Millionen von Menschen geprägt hat. Und sie begreift, dass sie mit der Skavenplantage und ihren Bewohnern auf verhängnisvolle Weise verbunden ist. Sie muss sich entscheiden: sich unterwerfen, um zu überleben, oder Widerstand leisten und alles riskieren.

Mit Verbunden, erstmals 1970 veröffentlicht, hat Octavia E. Butler die amerikanische Literatur neu definiert. Ein so eindringlicher wie mitreißender Roman über das rassistische System der Sklaverei, familiäre Verstrickungen und gesellschaftliche Verantwortung – vom Magazin Atlantic als einer der ‚bedeutendsten Romane der letzten 100 Jahre‘ ausgewählt.“ (Klappentext)

(Übersetzung: Mirjam Nuenning)

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Donnerstag, 5. März 2026

Anne Applebaum: Die Achse der Autokraten. Korruption, Kontrolle, Propaganda: Wie Diktatoren sich gegenseitig an der Macht halten


„In unserer Vorstellung sind Autokraten einsame Herrscher. Doch Pulitzer-Preisträgerin Anne Applebaum zeigt: Die Macht von Diktatoren beruht auf vielfältigen Verbindungen untereinander und einem ausgeklügelten globalen Netzwerk, einer ‚Achse der Autokraten‘. Von Belarus bis Syrien, von Myanmar bis Venezuela unterstützen sich autokratische Machthaber gegenseitig mit Waren und Finanzströmen, Söldnern, Waffen und Equipment made in China, Iran oder Russland. In ihrem augenöffnenden Buch offenbart Applebaum, wie diese Achse funktioniert und wie die Autokraten von heute, geeint in ihrer Gier nach Machterhalt und dem Kampf gegen die Demokratie, eine neue Weltordnung erschaffen.“ (Umschlagtext)

Das Buch erschien ursprünglich 2024, kurz vor den US-amerikanischen Wahlen, aus denen Trump zum zweiten Mal als Sieger hervorging. In ihrem aktualisierten Vorwort geht Applebaum darauf ein.

Ist der Blick auf Autokraten von 2024 heute bereits obsolet, wo sich zumindest in Syrien, in Venezuela die Lage verändert hat? Wo sich die Lage der westlichen Demokratien noch einmal in schon dramatischer Weise weiterentwickelt hat – mit derzeit umso offenerer Zukunft?

Es wäre ja zu wünschen, dass Autokraten und ihre Regimes ein eher abseitiges Thema wären. Leider zeigt die weltweite Entwicklung eher etwas anderes. Grund genug also, sich dem Thema intensiver zu widmen – und dabei nicht zu vergessen, auch darüber zu sprechen, was wir mit Demokratie zu erhalten und sogar zu gewinnen haben.

„‘Im Westen, und vor allem in den Vereinigten Staaten, sehen außenpolitische Experten die Welt oft als ein Nebeneinander von getrennten Schauplätzen – Mitteleuropa, der Nahe Osten, das Südchinesische Meer –, auf denen jeweils eigene Spezialisten gefragt sind. Autokraten sehen die Welt anders. Putin unterstützt rechte und extremistische Bewegungen in Europa und versorgt afrikanische Diktatoren mit Söldnern und Waffen. Er führt seinen Krieg in der Ukraine, indem er in aller Welt die Nahrungsmittelknappheit schürt und die Energiepreise nach oben treibt. Der Iran finanziert seine Schergen im Libanon, in Palästina, im Jemen und im Irak. Iranische Agenten haben einen Bombenanschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum in Buenos Aires verübt, Morde in Istanbul und Paris begangen, Attentate in den Vereinigten Staaten durchgeführt und Medien in der gesamten arabisch- und spanischsprachigen Welt finanziert. Der belarussische Diktator versucht, seine Nachbarländer zu destabilisieren, indem er Flüchtlinge aus dem Nahen Osten ins Land holt und nach Europa schleust. Kubaner kämpfen in den Reihen der russischen Armee in der Ukraine, kubanische Geheimpolizisten greifen dem Regime in Venezuela unter die Arme. Und China, mit seinen umfassenden wirtschaftlichen und politischen Interessen in Afrika und Lateinamerika, sieht sich schon lange nicht mehr als ‚asiatische‘ Macht.
Die Autokraten verfolgen die Siege und Niederlagen der anderen sehr genau und wählen den Zeitpunkt für ihre eigenen Schritte so, dass sie damit das größtmögliche Chaos stiften.‘

Aus dem Inhalt“ (Klappentext)

(Übersetzung: Jürgen Neubauer)

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Mittwoch, 4. März 2026

Mosaik #603 und Sonderheft mit der Neuen Bachgesellschaft


Die Hundine läuft lieber im Flur herum und schaut, wer so alles im Büro unterwegs ist. Wäre ich etwas kleiner, wäre das also mein Leseplatz. 😉

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Samstag, 28. Februar 2026

Barbara Kingsolver: Demon Copperhead


„Ein Trailer in den Wäldern Virginias, dem Land der Tabakfarmer und Schwarzbrenner, der Hillbilly-Cadillac-Stoßstangenaufkleber an rostigen Pickups. Hier kommt Demon Copperhead zur Welt – die Mutter ist noch ein Teenie und frisch auf Entzug, der Vater tot. Ein Junge mit kupferroten Haaren und großer Klappe, der sich trotz allem nicht unterkriegen lässt. Dies ist seine Geschichte, erzählt in seinen Worten, unbekümmert, vorwitzig, von übersprudelnder Lebenskraft. Ein mitreißender Roman über ein Leben auf Messers Schneide, in dem in jedem Moment Hoffnung aufscheint.“ (Umschlagtext)

Lange bin ich um die Hardcover-Ausgabe rumgeschlichen und konnte bei Erscheinen der Taschenbuchausgabe nun nicht mehr widerstehen. 😉

Ein wenig erinnnert die Beschreibung an den autobiografischen Roman des aktuellen US-Vize-Präsidenten J.D. Vance. Ich hoffe inständig, das diese Story mehr hermacht, nachdem mich die Geschichte von Vance enttäuscht zurückgelassen hatte.

Jetzt mal wieder so richtig lange Lese-Winterabende … 😉

„‘Erst mal musste ichs schaffen, auf die Welt zu kommen.‘ So beginnt die Geschichte von Damon Fields – auf dem Fußboden eines Trailers, geboren von einer Mutter im Teenageralter, die sich für das Ereignis mit Whiskey und Pillen gewappnet hat. Seine vorlaute Art bringt ihm bald den Spitznamen Demon ein; die roten Haare, das Einzige, was ihm der tote Vater auf den Lebensweg mitgab, erklären das Copperhead. Demon wächst in Lee County, Virginia, auf, der ‚Welthauptstadt der Lose-Lose-Situation‘: stillgelegte Kohlebergwerke und heruntergekommene Farmen, dazwischen Fastfoodketten, Tankstellen und Perspektivlosigkeit. Mit elf Jahren gerät Demon in die Mühlen der Kinderfürsorge, erlebt Hunger, Vernachlässigung, Ausbeutung, flüchtige Momente des Glücks und unvorstellbare Tragödien; bewahrt sich trotz allem seinen Mut, seine Verletzlichkeit und Hoffnung.
Seine Odyssee durch die abgehängte, von Armut und Drogen verheerte Provinz der Appalachen erzählt von einem Amerika, wie wir es kaum kennen – und, auf der Vorlage von Charles Dickens´ ‚David Copperfield‘, von einer ganzen verlorenen Generation. Barbara Kingsolvers Roman über ein Leben gegen alle Widerstände wurde zum Weltbestseller und u.a. mit dem Pulitzer Prize und dem Women´s Prize for Fiction ausgezeichnet.“ (Verlagstext)

(Übersetzung: Dirk van Gunsteren)

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Freitag, 27. Februar 2026

Roman Krznaric: Der gute Vorfahr. Langfristiges Denken in einer kurzlebigen Welt


„Das Mindset für ein besseres Morgen

Kann der Mensch nachhaltig denken? Ja, sagt der Soziologe und Philosoph Roman Krznaric. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass wir seit jeher danach streben, gute Vorfahren zu sein: Von den Pyramiden bis zum modernen Gesundheitssystem – immer wieder hat die Menschheit die angeborene Fähigkeit bewiesen, für künftige Generationen zu planen. Wenn wir der Welt in guter Erinnerung bleiben wollen, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um zu handeln.

Roman Krznaric zeigt sechs Wege auf, wie wir in unserer schnelllebigen Zeit zurück zum langfristigen Denken finden können, und gibt Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft.“ (Umschlagtext)

Langfristiges Denken, unsere Verantwortung für die Zukunft, Nachhaltigkeit – schon verrückt eigentlich, dass derartige Selbstverständlichkeiten, die offensichtlich schon immer dem Handeln der Menschheit innewohnten und sie auch mit ausgemacht haben, in politischen Diskursen schon seit Längerem als etwas Komisches, Schrulliges, ja für das Heute Schädliches geframet werden.

Wenn es auch nur etwas Erfolg verspricht, bin ich aber sehr dafür, die aktuellen Kulturkämpfe auch damit zu führen, uns Solcherlei wieder ins Gedächtnis zu rufen, es sagbar und denkbar zu machen. Wenn es eine Verengung des Meinungskorridors gibt, dann ist es eigentlich die ausschließliche Betonung des Egos von Heute. Dieser narzisstische Egoismus, der sich eben auch politisch äußert – man schaue sich nur all die neuen Autokraten und Möchtegerns an – kann nicht über den eigenen Tellerrand schauen und schon gar nicht Visionen für die Zukunft entwickeln.

Ok, schauen wir mal, ob dieses Werk Inspiration zu liefern vermag. Ich bin gespannt. 😊

„Augenöffnend, inspirierend und optimistisch: Krznaric feiert die Entdeckung der Langfristigkeit.

Wir leben in einer Zeit, die vom kurzfristigen Denken beherrscht wird. Aber in fünfzig, in hundert, in fünfhundert Jahren werden immer noch Menschen auf unserem Planeten leben, arbeiten, lieben und träumen. Ihre Leben werden tiefgreifend davon beeinflusst sein, wie wir heute handeln. Die wichtigste Frage, vor der jeder von uns steht, lautet also: Wie können wir gute Vorfahren sein? Roman Krznaric hat die Antwort. Von bahnbrechenden Konzepten wie dem ‚Kathedralendenken‘ über Zukunftsräte in Japan bis hin zu einer Bibliothek in Norwegen, die erst 2114 ihre Pforten öffnet, um einhundert bis dahin unveröffentlichte Werke zu präsentieren: Inspiriert von Lösungen aus der ganzen Welt erklärt er, wie wir lernen können, heute langfristig zu denken, um ein besseres Morgen zu schaffen.
Der Pfad des guten Vorfahren liegt vor uns. Wir müssen ihn jetzt beschreiten.“ (Klappentext)

(Übersetzung: Sebastian Vogel)

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