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Donnerstag, 29. November 2018

Daniel Wisser: Löwen in der Einöde



"Für einen wie Michael Braun bietet das Leben nicht viele Gelegenheiten, zum Helden zu werden. Als er den einen, entscheidenden Moment endlich gekommen sieht, ist er zur Stelle. Aber wo ist die Frau, die er retten will? Dieses Buch verzieht keine Miene - und ist doch hinreißend komisch!" (Umschlagtext)

Der letzte Satz vom Umschlagtext hatte mich sofort. Komisch, worauf Leser*innen manchmal so anspringen. 😉

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Mittwoch, 28. November 2018

Ulrike Guérot: Der neue Bürgerkrieg. Das offene Europa und seine Feinde



"Europa steckt tief in der Krise. Die von den Rechtspopulisten angestrebte Rückkehr zu nationalstaatlicher Konkurrenz kann nicht die Lösung sein. Ulrike Guérot plädiert für einen radikalen Neuanfang: Dem gemeinsamen Markt und der gemeinsamen Währung muss endlich eine gemeinsame europäische Demokratie folgen. Nur so können wir das weltoffene Europa bewahren, das die Mehrheit der Europäer nach wie vor will." (Umschlagtext)

Ok ok, diese Streitschrift ist aus dem letzten Jahr, und Streitschriften sind ja aktuelle Einlassungen. Es kann aber auch spannend sein, mit etwas Abstand zu lesen und mit der tatsächlichen Entwicklung abzugleichen, was zuvor argumentiert wurde. ^^

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Dienstag, 27. November 2018

Eiji Otsuka & Kamui Fujiwara: Unlucky young men 1 + 2



„Wo ist deine Mutter?
Sie wollte dir doch Reis mit Bohnen kochen, wenn du nach Tokyo …“ (Seite 7)

Ein junger Mann steht am Bahnsteig und wartet auf den Zug, der ihn aus dem Provinzkaff hinaus in die Welt bringen wird. Die Welt – das ist in den zwei dicken Bänden dieses Mangas Tokyo. Es sind sie 60er Jahre, die auch in Japan für eine ganze Generation eine Suche nach dem richtigen Leben bedeuten, das Hin- und Hergerissensein zwischen alten, konservativen Werten der Gesellschaft und dem Leben der eigenen Individualität.

So fern diese Zeit selbst heute hier für uns ist, so fremd und vertraut zugleich mutet die Geschichte der „jungen Männer, die kein Glück haben“ an. Ich bin kein Kenner der japanischen Kulturgeschichte und daher dankbar für die in beiden Bänden erhaltenen Erläuterungen von popkulturellen Verweisen und Referenzen in der Geschichte. Auf Kenzaburo Oe und Takeshi Kitano wird verwiesen aber auch auf einen bekannten Serienmörder dieser Zeit und auf viele andere. Auch von Studentenrevolten in Japan hatte ich bisher keine Kenntnis. Das Funktionieren der sehr konservativen und hierarchischen Gesellschaft Japans ist mir, wie wohl den meisten hierzulande, eher schemenhaft bekannt.

Dass junge Menschen sich an solchen gesellschaftlichen Strukturen abkämpfen, gegen ihre Eltern revoltieren, deren Handeln in Frage stellen, das wiederum sind Geschichten, die nur allzu vertraut klingen. Hier wie da traf eine Jugend im Aufbruch auf eine Elterngeneration, deren eigene Geschichte verwirrend genug war. Warum also sollte diese Art zu leben Vorbild sein für die junge Generation?

Die zwei Bände erzählen die Geschichte von jungen Leuten, die einerseits getrieben sind von ihren eigenen Träumen und Hoffnungen, sich andererseits aber auch nicht ohne weiteres aus den gesellschaftlichen Zusammenhängen, in denen sie leben, befreien können. Ein paar Freunde träumen davon, einen Film zu drehen. Um das zu finanzieren sehen sie keine andere Möglichkeit als einen Geldtransporter zu überfallen. Das Drehbuch dafür ist das Drehbuch für ihren Film.

Der Überfall klappt – nur dass eine andere Gruppe ihnen die Beute gleich wieder abnimmt, um ihren Kampf gegen das System zu finanzieren. Sie gehören zu den revoltierenden Studenten, die ein Universitätsgebäube besetzt halten. Dass schnell aber auch persönliche Motive wie Geltungssucht, Gier etc. den revolutionären Anspruch trüben – nunja, manchen klingt halt eben doch vertraut.

In dieser recht trostlosen Atmosphäre sucht die Hauptfigur, die dem erwähnten berüchtigten Serienmörder nachempfunden ist, aber auch das kleine Glück, ein wenig Liebe. Zwischen zwei Frauen ist er hin und her gerissen, die wie die zwei Seiten einer Persönlichkeit wirken. Ganz nüchtern zeigen Otsuka und Fujiwara kleine und zarte Gesten und Momente, die wie einsame Blumen in einer kargen, unwirtlichen Gegen blühen und dem steten Sturm standzuhalten versuchen.

Die detaillierten Zeichnungen transportieren die Geschichte für meinen Geschmack grandios. Die Dialoge und Schnitte entsprechen meinem Klischee im Kopf von „das ist so japanisch“. Dem Eintauchen in die dichte Atmosphäre und dem Lesegenuss tat das für mich aber wirklich keinen Abbruch.

Eine gute Bereicherung sind die Nachworte in beiden Bänden, in denen man zum Beispiel erfährt, dass die Covergestaltung sind angelehnt an originale Fahndungsplakate.

Kurz und gut: Absolut lesenswert - ein intensiver Einblick in hierzulande fast unbekannte historische Momente Japans.

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Montag, 26. November 2018

Michael Betancourt: Kritik des digitalen Kapitalismus



"Die größten, erfolgreichsten und mächtigsten Unternehmen unserer Zeit sind längst nicht mehr nur im klassischen produzierenden Gewerbe zu finden. Vielmehr beruht der atemberaubende Erfolg von Firmen wie Facebook oder Google auf der Bereitstellung immaterieller Dienstleistungen sowie der Sammlung von Daten. [...] Von der vermeintlichen Demokratisierung der Gesellschaft durch die freie Verfügbarkeit von Informationen über die Illusion der kostenfreien, weil nicht physischen Herstellung digitaler Produkte bis zur Bedeutung von Kryptowährungen wie Bitcoins für unsere Zukunft: Betancourt setzt sich mit dern Begleiterscheinungen der digitalen Wirtschaft auseinander, die schon längst unser Leben bestimmen und prägen." (Umschlagtext)

Auf Instagram posten, in den Kommentaren bei Facebook debattieren, nach der nächstbesten Arztpraxis googlen, Schnäppchen in Online-Shops finden und bei all dem immer und überall mit mindestens drei Messangern erreichbar sein - läuft doch bei uns. Aber wie diese Digitalwirtschaft nun wirklich funktioniert im Vergleich zur "alten" Industriewelt, wer weiß das schon so genau? Die Welt um uns herum ist unübersichtlich geworden.

Vielleicht liefert Michael Betancourt hier ja ein Puzzleteil fürs verstehen. ^^ Vielen Dank an die #wbg auch für dieses Rezensionsexemplar. ;)

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Mittwoch, 21. November 2018

László Krasznahorkai: Satanstango



"Ein nahezu verlassenes Dorf, nur wenige Menschen sind geblieben. Armut und Perspektivlosigkeit liegen schwer über den Einwohnern. Die Gemeinschaft ist zersetzt von Hass und Misstrauen. Irimias, ein früherer Dorfbewohner, kehrt zurück und verspricht Geld und Hoffnung. Das Dorf lässt sich auf ihn ein, nichtsahnend, dass er ein Polizeispitzel ist." (Umschlagtext)

Triste Trostlosigkeit am Ende des Sozialismus in Ungarn - mit einem echten Novembercover.

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Montag, 19. November 2018

J.G. Ballard: Millennium People



"Nachdem seine Ex-Frau bei einem Bombenanschlag am Flughafen Heathrow getötet wurde, begibt sich der Psychologe David Markham auf der Suche nach den Motiven in ein zeitgenössisches Herz der Finsternis: Chelsea Marina - eine Londoner Mittelklassesiedlung, deren Bewohner gegen ihre eigenen Lebensentwürfe rebellieren. In deren Visier stehen Einkaufszentren, Immobilienbüros, die bildungsbürgerlichen Kulturinstitutionen der Stadt. Gelangweilt und empört zugleich sieht sich die Mittelklasse als neues Proletariat. Im zentralen Roman seines Spätwerks entlarvt Ballard die unterschwellige Selbstverachtung einer ganzen Generation und zeigt, wie sich Konformität in Nihilismus verwandeln kann." (Umschlagtext)

Womöglich fahre ich ja bald durch den Prenzlauer Berg und sehe alles dort mit ganz neuen Augen. ^^

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Samstag, 17. November 2018

Kate Evans: Rosa. Die Graphic Novel über Rosa Luxemburg



"Seit ihrer Jugend war Rosa Luxemburg davon überzeugt, dass sich die Welt verändern muss. Schon in jungen Jahren kämpfte sie für die Rechte der Arbeiterschaft und die Idee des Sozialismus. Rosa Luxemburg war Jüdin, sehr gebildet, besaß einen scharfen Verstand und ein mitreißendes Temperament. Sie war eine großartige Rednerin und brillante Schriftstellerin. Konflikte scheute sie nicht. Sie kämpfte auf der Straße und ließ sich nicht einschüchtern, nicht von den Freikorps, nicht von der Polizei, auch von Morddrohungen und Gefängnisaufenthalten nicht." (Umschlagtext)

Letztes Jahr bekam ich die ukrainische Ausgabe dieses Comics geschenkt. Jetzt bin ich gespannt, endlich auch die Texte lesen zu können. ;)

Auf den ersten Blick kommen die Seiten sehr textlastig daher. Ich hoffe mal, dass die Möglichkeiten des Comics auch ausgeschöpft wurden und die Bilder am Ende nicht doch nur illustrativen Charakter haben. ^^

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Freitag, 16. November 2018

Julia Ebner: Wut. Was Islamisten und Rechtsextreme mit uns machen



"Der Extremismus ist auf dem Vormarsch in Europa und den USA. Was bedeutet das für die westlichen Demokratien? Für uns?

Julia Ebner beschäftigt sich länderübergreifend mit Islamisten und Rechtsextremen. In Undercover-Recherchen und Gesprächen mit Radikalen beider Seiten verfolgt sie, wie sich Islamismus und Rechtsradikalismus wechselseitig verstärken. Mit verblüffend ähnlicher hetzerischer Rhetorik - online wie offline - schützen sie Hass und treiben einen Keil in die Gesellschaft: die eigene Gruppe wird zum Opfer, die andere zum Feind." (Klappentext)

Überraschend klingt das ja eigentlich nicht. Aufklärerisches Potential darf man aber bestimmt erwarten. Ich bin gespannt.

Wow, ein echt dicker Stapel mit Rezensionsexemplaren, die ich von der WBG Darmstadt zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich sage mal: Danke! ;)

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Freitag, 9. November 2018

J.G. Ballard: Betoninsel



„Kurz nach drei Uhr am Nachmittag des 22. April 1973 fuhr ein fünfunddreißig Jahre alter Architekt namens Robert Maitland mit hoher Geschwindigkeit die Ausfahrt des Westway-Kreuzes in der Londoner Innenstadt hinunter.“ (Seite 5)

Ein Vorderreifen platzt. Der Jaguar kommt von der Straße ab, stürzt die steile Böschung hinunter und kracht gegen dort liegende, rostende Autowracks. Robert Maitland ist gestrandet. Er lebt, muss aber feststellen, dass er mit einer üblen Beinverletzung auf einer grünen Insel inmitten des Autobahnkreuzes festsitzt. Von den umliegenden Straßen ist der Ort kaum oder gar nicht einsehbar.

Die Vorstellung des Settings hatte mich ja gleich gekriegt: Inmitten dieses Inbegriffs der Moderne und der Mobilität – eines Autobahnkreuzes in der Londoner Innenstadt – liegt in abgeschlossenes, unerreichbares Areal. Niemand kommt je hierher, niemand achtet darauf, niemand hält an. Das Leben zieht buchstäblich an diesem armen Robinson vorbei.

Selbst als er es mühsam die Böschung heraufschafft, sehen die vorbeifahrenden Großstädter nichts als einen Vagabunden in abgerissenen Klamotten, der wirr gestikuliert. Er wird buchstäblich auf die Insel zurückgeschleudert.

Seine Verletzungen, Hunger und Durst und das wechselhafte Wetter kosten in Kraft. Selbst die Insel scheint gegen ihn zu kämpfen. Das hohe Gras verschlingt den ramponierten Jaguar und macht jedes Herumstreifen auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit oder auch nur nach Essen zu einem ungleichen Kräftemessen.

Während seine Kraft zusehends schwindet wird ihm irgendwann klar, dass er nicht allein auf dieser Insel ist. Ob das Rettung oder nur einen Gegner mehr bedeutet, das will ich hier gar nicht verraten. 😉

Verraten möchte ich aber, dass die nüchtern-klare Sprache von Ballard schon auf den ersten Seiten ihren Sog entfaltet. Die eher kurzen, klar strukturierten Kapitel stärken das Berichthafte dieses Romans. Trotzdem ist die zunehmende Verwirrung, das fieberne Driften des verletzten Maitland intensiv spürbar.

Ich freue mich auf jeden Fall über eine Entdeckung und bin gespannt darauf, noch mehr von J.G. Ballards Texten zu entdecken. Und überhaupt: Wieso kannte ich den bisher nicht? ^^

Kurz und gut: Der Roman ist perfekt, um ihn direkt an einem Stück wegzuschmökern und sich damit selbst auf eine kleine Insel inmitten der hektisch weiterflutenden Moderne zu katapultieren und innezuhalten. Krass gut!

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Mittwoch, 7. November 2018

Ruth Cerha: Zehntelbrüder



"Meine Familie ähnelte eher einem Wok-Gericht. Man schmiss einfach alles hinein, was man gerade zuhause hatte, und von dem, was man nicht zuhause hatte, behauptete man, es gehöre gar nicht hinein. Aber wenn Sojasauce fehlte, dann war das ein Mangel. Und es blieb einer." (Umschlagtext)

Komplizierte Familien haben ja eh immer die anderen. Also lese ich zumindest gern auch mal darüber. ^^

Ich hoffe schwer, das es mit diesem Zitat aus dem Buch, das der Verlag da für den Umschlagtext ausgewählt hat, nicht wie mit so vielen Trailern bei Filmen ist, bei denen man dann das Beste schon gesehen hat. ;)

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Dienstag, 6. November 2018

Néjib: Stupor Mundi. Das Staunen der Welt



„Die Reise war sehr lang.
Wir zogen durch Wüsten, überwanden Berge und Meere …
…bis wir die Küste Apuliens erreichten.“ (Seite 5)

Néjib führt uns in seiner Geschichte vor, wie sehr Glauben sich mitunter durch Wissen und Wissenschaft herausgefordert, bedroht fühlt. Dazu nutzt er das mittelalterliche Castel del Monte als Kulisse, dass der Stauferkaiser Friedrich II. zwischen 1240 und 1250 im südlichen Italien errichten ließ. Die Zeit der Handlung und das abgelegene Bauwerk lassen gleich ein wenig „Der Name der Rose“-Feeling aufkommen. Schließlich handelt es sich auch hier um ein Verwirrspiel mit Krimieinschlag.

Der Kaiser versammelt im Castel del Monte herausragende Geister seiner Zeit um sich. So auch Hannibal Quassim al Battuti, der mit seiner Tochter Houdeh und einem geheimnisvollen Assassinen anreist. Hannibal ist Optiker und hat entdeckt, wie sich mittels der Bündelung von Lichtstrahlen und ein wenig Chemie das Abbild eines Menschen auf eine Leinwand bannen lässt. Einzig die Fixierung des Bildnisses wirft noch Fragen auf.

Doch solcherlei Experimente finden nicht bei allen Zeitgenossen Unterstützung. Der Glaube fühlt sich herausgefordert von etwas, das nicht sein darf. Und so entspinnt sich ein Wettlauf mit der Zeit. Der Kaiser fordert Ergebnisse und verfolgt dabei seine ganz eigenen Ziele. Hannibal ringt um seinen Ruf und die Ergebnisse seiner Forschungen. Aber andere Kräfte halten all dies für Blasphemie. Selbst wenn es gelänge: Es darf nicht sein.

Néjib gelingt es, die verschiedenen Ebenen der Geschichte auf unterhaltsame und spannende Art zu verbinden. Wie bei Umberto Ecos Werk auch, lässt sich „Stupor Mundi“ als Mittelalterkrimi oder philosophische Wissenschaftsgeschichte lesen. Der krakelig-leichte Strich verhindert realistisch angehauchten Mittelalterkitsch und lässt dabei genug Spielraum für Entdeckungen.

Kurz und gut: Der Verlag Schreiber & Leser tat gut daran, diesen zunächst in Frankreich erschienenen Comicband ins Deutsche zu übersetzen. Möge er in vielen Buchhandlungen auch jenseits des begrenzten Comicmarktes seinen Platz und ein Publikum finden.

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Montag, 5. November 2018

Mosaik #515



Buntes Frühstück am Montag. 😉

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Donnerstag, 1. November 2018

Aleida Assmann: Menschenrechte und Menschenpflichten. Schlüsselbegriffe für eine humane Gesellschaft



"In der aktuellen Flüchtlingsdebatte stellt sich die Frage nach einem neuen Gesellschaftsvertrag, der die demokratischen Grundlagen festigen und die Voraussetzungen eines friedlichen Zusammenlebens abstützen kann. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen, die von der Verfassung des Staates und seiner Rechtsordnung vorgegeben sind, und den politischen, wie sie von den Programmen der unterschiedlichen Parteien konkretisiert werden, gibt es auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die das einvernehmliche Zusammenleben der Menschen untereinander regeln. Friedenspreisträgerin Aleida Assmann widmet sich dieser dritten Dimension, die man mit Thomas Mann das 'ABC des Menschenanstands' nennen könnte, den auf dieser Ebene beginnt und endet jeder Gesellschaftsvertrag." (Umschlagtext)

Ich bin sehr gespannt, was Aleida Assmann, vermutlich ganz unaufgeregt, in die Debatte einbringt.

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