„Thüringen, Ende der 70er Jahre. In einem Heim für behinderte Jugendliche beschließen vier Freunde, die sich kaum bewegen können: Wir brechen aus. Von Rente und Pflegegeld wollen sie sich Pfleger finanzieren, ein Haus bekommen sie von der Kirche.
So beginnt die Geschichte einer Kommune, die völlig aus der Zeit und aus dem Land gefallen ist. Eine Gemeinschaft der Gleichen, in der alles geteilt wird – Geld und Bücher, Platten und Bier, aber auch alle Gebrechen. Eine Gemeinschaft der Aussortierten, die sich mit Chuzpe das Undenkbare erkämpft: ein selbstbestimmtes Leben, vielleicht sogar Freiheit.
Intellektueller Kopf der Kommune Hartroda ist Gruns. Er wird vom schweigsamen Mozek gepflegt, der vom Dachboden aus internationale Fernschachturniere bestreitet und sich über seine Vergangenheit bedeckt hält. Denn Mozek, ehemaliger Grenzer, ist auf der Flucht vor der eigenen Schuld.“ (Umschlagtext)
Alles, was ich bisher über diesen schmalen Roman gelesen habe, verspricht eine feine Utopie. Und ich finde, sowas ist doch genau der richtige Post, um das alte Jahr zu verabschieden und das neue zu begrüßen.
Überhaupt sollten wir das Ding mit den Vorsätzen einfach lassen und uns stattdessen etwas träumen zu erlauben. Obwohl, vielleicht nicht nur etwas, vielleicht einfach mal richtig groß. Warum eigentlich nicht? 😉
Ich wünsche euch allen
eine rauschende und berauschte Nacht und einen angemessen laut miauenden Kater
morgen zum Neujahr. Wir sehen uns auf der anderen Seite wieder! 😉

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