Dienstag, 30. Dezember 2025

Lavie Tidhar: Adama

 

„Eine Geschichte Israels, die so noch nie erzählt wurde

Adama ist Familien- und Generationenroman, chronique scandaleuse von Israel, Politthriller und Kriminalroman. Ein mitreißendes historisches Epos über Liebe und Verrat, Gewalt und Tod, über Loyalität und Behauptungswille.“ (Umschlagtext)

Jaja, ich weiß. Alles rund um Israel ist seit mindestens zwei Jahren fürchterlich aufgeladen. Positioniere dich so oder so, ansonsten … Das ist ein Thriller, eine fiktive Geschichte vor einem historischen Hintergrund. Vielleicht eine Möglichkeit der Dauererregungsschleife zu entgehen, die unweigerlich einsetzt, wenn nur das Wort Israel fällt. Ich bin gespannt.

„1946 beginnt die junge Ruth, die sich in Palästina ein neues Leben aufzubauen, getrieben von jugendlichen Idealen in einem Land, das ihr feindlich gesinnt ist. Sie ist eine ungarische Zionistin, die, anders als die meisten Mitglieder ihrer Familie, den Nazis in Budapest entkommen konnte. Ruht wird das Herz des Kibbuz Trashim, und für sie ist der Kibbuz heilig, heilige Erde, also ‚Adama‘, seine Existenz ist ihre Lebensaufgabe. Wenn dafür knallharte Entscheidungen nötig sind, dann wird sie sie treffen, inklusive Gewalt und Mord.
Wir folgen Ruth und den ihren durch die Jahre 1945 bis 2009. Und damit durch die Turbulenzen des Staates Israel – die Auseinandersetzung mit den Briten die Vertreibung der Araber, der Sechs-Tage-Krieg und der Jom-Kippur-Krieg machen Ruth womöglich noch zäher und härter. Neben dem Porträt einer beeindruckenden Frauenfigur und ihrer Familie schreibt Lavie Tidhar auch die Gewaltgeschichte Israels fort.
Adama ist Familien- und Generationenroman, chronique scandaleuse von Israel, Politthriller und Kriminalroman. Ein mitreißendes historisches Epos über Liebe und Verrat, Gewalt und Tod, über Loyalität und Behauptungswille.“ (Klappentext)

(Übersetzung: Conny Lösch)

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