Samstag, 25. Juli 2026

Xiao Bai: Die Verschwörung von Shanghai


„Ein Attentat im Hafen und die bildhübsche Ehefrau an der Seite des Opfers verschwunden. Die Spur führt in die Französische Konzession: 1931 eine zu Reichtum gekommene europäische Enklave mitten in Shanghai, bevölkert von Gangstern, korrupten Polizisten, Revolutionären und Spionen … Xiao Bai spinnt eine meisterhafte Intrige rund um ein verhängnisvolles Begehren, literarisch, spannend, atmosphärisch.“ (Umschlagtext)

Hui, vom Insel Verlag hatte ich länger nichts mehr auf dem Lesestapel und erwarte gute Unterhaltung, ein gepflegtes UE also. (U-nterhaltung, E-rnste Kunst 😉)

Und mal ehrlich, wie schon häufiger an dieser Stelle angemerkt, wir kennen trotz all der unendlich vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr dann doch so wenig von der Literatur in der ganzen Welt. Natürlich unterliegt die Auswahl der Verlage immer auch Trends, die sicher nicht nur literaturwissenschaftlich begründet sind, sondern eben eher politischen Trends folgen. Die wiederum können ja dann doch auch oft ein Interesse bei uns, dem Publikum, entfachen. Schade nur, dass es solcher Konjunkturen bedarf, gelle. ^^

Egal, ich bin dann mal gespannt. 😊

„An Deck des Ozeandampfers mit Kurs auf Shanghai schießt Hsueh heimlich ein Bild von ihr. Er ist Fotograf, sie wunderschön, sie verlieren einander aus den Augen. Doch als nach den Schüssen unten am Hafen ihr Gesicht in jeder Zeitung auftaucht und er ihr dann in den Gassen der Französischen Konzession wiederbegegnet, verfällt er ihr hoffnungslos. Um in ihrer Nähe zu sein, wird er Teil eines doppelbödigen Spiels, als Spitzel für die Polizei, Kämpfer für die Revolution und als Waffenhändler. Nur hat Leidenschaft allein in der Französischen Konzession noch niemanden vor einer Kugel bewahrt, das weiß er ganz genau …“ (Klappentext)

(Übersetzung: Lutz-W. Wolff)

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