„Zu fragen, was Faschismustheorie war, heißt, dem vertrackten Verhältnis von Verstehen und Verhindern nachzugehen. […]“ (Umschlagtext)
Der weltweite Aufstieg von Rechtsautoritären, hierzulande ein Rechtsruck bis weit in die Mitte der Gesellschaft – natürlich haben wir zu reden.
Bei allem „Nie wieder“ bleibt die Frage ja immer noch offen, wie wir als Gesellschaft widerstehen können, was jetzt zu tun ist. Schon die aktuelle Debatte um den neuen Song von Danger Dan „Keine Angst“ weist in die Richtung, die auch dieser Sammelband einschlägt: Wir müssen wissen, womit wir es zu tun haben, damit wir wissen, welche Strategien des Widerstands für die Demokratie helfen können. Und vermutlich braucht es mehr als eine davon.
„Der Faschismus
ist zurück – und mit ihm die Frage, wie wir ihn verstehen und bekämpfen können.
Das Buch nimmt sich dieser Frage auf besondere Weise an. Es richtet den Blick
auf die über hundertjährige Geschichte der Faschismustheorie selbst. Statt
hektisch eine weitere Deutung anzubieten, beleuchtet es ihre Kontroversen und
Brüche, ihre blinden Flecken und vergessenen Einsichten. An diesen Punkten sind
die Theorien der Vergangenheit noch heute besonders produktiv. Zu fragen, was
Faschismustheorie war, heißt dann nämlich, dem nicht immer einfachen Verhältnis
von Verstehen und Verhindern nachzugehen.
Das Buch ‚Was war
Faschismustheorie?‘ richtet sich an alle, die über Faschismus nicht nur reden,
sondern herausfinden wollen, wie dieses Reden beschaffen sein muss, um zu einem
antifaschistischen zu werden.
Mit Beiträgen von
Caroline Adler, Luce deLire, Alex Demirović, Frank Engster, Fernando Esposito,
Laura Rivas Gagliardi, Stefan Höhne, Mona Leinung, Martin G. Maier, Maria
Muhle, Francesca Raimondi, Yanara Schmacks, Philipp Schönthaler, Cecilia
Sebastian, Friederike Sigler, Tatjana Söding und Elena Stingl.“ (Verlagstext)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen