„Vor der Küste Mexikos werden zwei Männer in ihrem Fischerboot in einem Sturm auf die offene See getrieben. Wie schon in ‚Das Lied des Propheten‘, geht es in diesem Roman von Booker-Preisträger Paul Lynch um alles. Um Überlebenswillen, Einsamkeit und die menschliche Existenz im Angesicht der Katastrophe.“ (Umschlagtext)
Ach, der Mensch und das Meer. Ist ja nicht so, dass wir das nicht schon in verschiedensten Variationen gelesen hätten. Aber – auch das gehört zur Wahrheit dazu – immer wieder kann das begeistern, ob nun Hemmingway oder auch Yann Martel, um nur zwei zu nennen, die mir da direkt einfallen.
„Das Lied des Propheten“ hat mich auf jeden Fall so begeistert, dass ich mich sehr auf die Variation aus der Feder von Paul Lynch freue.
„Der Fischer Bolivar lebt ein einfaches, unbeschwertes Leben. Im Gegensatz zu seinen Kollegen beginnt er seinen Tag meist erst mittags, raucht viel und trinkt Bier bei Rosa, der Frau, in die er verliebt ist. Er will gerade zu seinem Fang aufbrechen, als er von den Dorfbewohnern vor einem aufkommenden Sturm gewarnt wird. Aber Bolivar fährt entgegen jeder Vernunft an diesem Tag zur See. Er nimmt Hector mit, einen jungen Fischer, der das zusätzliche Geld gut gebrauchen kann, das Bolivar ihm für das Wagnis bietet. Obwohl er Angst vor dem Sturm hat, lässt er sich auf den Job ein. Als sie der Sturm aufs Meer treibt, blicken sie gemeinsam – und doch jeder für sich – dem Untergang ins Auge. ‚Jenseits der See‘ zeichnet ein eindringliches Bild der menschlichen Psyche und geht der Frage nach, wie man es schafft, die Hoffnung in einer aussichtslosen Situation nicht zu verlieren.“ (Klappentext)
(Übersetzung: Eike Schönfeld)

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