„Die Welt geht unter, aber Yada wird erwachsen. Und das auf einer Insel vor Deutschland, die als Fluchtort vor dem Kollaps der Gesellschaft gedacht war. Klug, packend und visionär erzählt Theresia Enzensberger von der Freiheit des Einzelnen und dem utopischen Versprechen neuer Gemeinschaften im Angesicht des Untergangs.“ (Umschlagtext)
Libertäre Tech-Oligarchen, die am zunehmenden Chaos der Welt verdienen und sich zugleich Fluchtorte vor genau diesem Chaos bauen – das klingt ja inzwischen so gar nicht mehr nach Zukunft. Was ja nicht dagegenspricht, daraus Literatur zu machen. 😊
Inzwischen freue ich mich immer wieder auf gut gemachte Texte über die Zukunft von zeitgenössischen Autor*innen auch deutscher Sprache. Lilly Gollackner (Kremayr & Scheriau), Lisa-Viktoria Niederberger (Otto Müller Verlag) oder Sascha Reh (Schöffling & Co.) sind drei Namen, die mir aus meiner letzten Lesezeit so einfallen.
Nun bin ich gespannt, was dieser Roman kann. Die Beschreibung kriegt mich, auch wenn sie erstmal nicht viel an Überraschungen beinhaltet. Schauen wir mal. 😊
„Yada wächst als Bürgerin
einer schwimmenden Stadt in der Ostsee auf. Ihr Vater, ein libertärer
Tech-Unternehmer, hat die Seestatt als Rettung vor dem Chaos entworfen, in dem
die übrige Welt versinkt. Doch seit ihrer Gründung ist der Glanz vergangen, Algen
und Moos überwuchern die einst spiegelnden Flächen. Der Vater sorgt sich
zunehmend um Yada, fürchtet sie könne das Schicksal ihrer Mutter ereilen, die
vor ihrem Tod an einer rätselhaften Krankheit litt. Und Yada macht eines Tages
eine Entdeckung, die alles ins Wanken bringt.“ (Verlagstext)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen