„Heftig, klug und mit tiefschwarzem Humor erzählt Reservoir Bitches aus dem Leben mexikanischer Frauen, die kämpfen, tricksen, lügen und töten, die alles tun, um zu überleben.
Ob Narco-Braut, Hausfrau oder Influencerin in Luxury Fashion, ob Auftragskillerin, Prostituierte oder Kleinkriminelle, ob Reich oder Arm – Dahlia de la Cerdas so unterschiedliche Heldinnen führen uns mitten hinein in eine weit entfernte, aber sehr reale und oft gewalttätige Umgebung, und ihre kompromisslosen Stimmen verbinden sich zu einem wilden, rauen und immer wieder auch überraschend zärtlichen Porträt der mexikanischen Gesellschaft.“ (Umschlagtext)
Heute gab es mal wieder einen guten Grund zum Feiern: #indiebookday 😉
Gute Bücher von konzernunabhängigen und kleinen Verlagen in der unabhängigen Buchhandlung des Herzens und des Vertrauens zu kaufen – ja, eigentlich braucht es dafür ja keinen eigenen Anlass. Andererseits geht es halt ansonsten auch gern im Alltagstrubel unter, wie viel gerade kleine Verlage für die Vielfalt der veröffentlichten Stimmen machen. Mal abgesehen davon, dass der Trend zum wieder gut und schön gemachten Buch in den letzten Jahren ja schon von den Kleinen ausging.
Und auch das Engagement der unabhängigen Buchhändler:innen soll hier nicht vergessen werden. Sie öffnen uns oft die Türen zu genau der Vielfältigkeit jenseits der Bestsellerlisten, die eben auch die Arbeit der kleinen Verlage überhaupt für ein größeres Publikum erst sichtbar macht. Während in den Filialen der großen Buchhandelsketten die Zentralen und Verkaufsprogramme weitestgehend das Sortiment bestimmen, sind die Auslagen in den unabhängigen Buchhandlungen sehr viel mehr persönliche Empfehlungen und prägen oft genug auch eine engagierte Ausrichtung. In Zeiten des Rechtsruckes ist das oft weitaus mehr als Bücherverkaufen.
Ein Hoch und einen aufrichtigen Dank also an all die unabhängigen Verlage und Buchhandlungen. Ihr seid Held:innen!
Da passt doch mein Fundstück zum Indiebookday 2025 in der besten #buchdisko ganz wunderbar. Dass ich ein Fanboy der Arbeit von Culturbooks bin, hab ich hier schon oft genug erwähnt. Spannend ist diese Veröffentlichung, weil sie mich auch an die Werke von Fernanda Melchor erinnert, die auch immer wieder von Frauenleben in Mexiko in einer toxischen, frauenfeindlichen Gesellschaft erzählt. Ich hoffe auf genauso viel literarische Wucht.
(Übersetzung: Johanna
Malcher)
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