„‘Politik ist die Antwort auf die Frage: Wer isoliert wen? Für mich hieße das, alle Kraft gemeinsam darauf zu richten, Erkämpftes zu verteidigen und in existierenden Widersprüchen die Hebelpunkte und die Spielräume für Verbesserungen zu suchen. Sehnsucht nach Vereinfachung ist verständlich, aber sie verstellt den Blick darauf, die konkreten räumlich-zeitlichen Bedingungen unseres Handelns, unserer Kämpfe zu reflektieren. Die politische Rechte ist darin sehr geschickt; sie hat unseren Gramsci gelesen. Blicke ich zurück, konnten wir dort erfolgreich sein, wo sich queerer Aktivismus und politische Repräsentation positiv aufeinander bezogen, besser noch, Brücken in andere Milieus und Gruppen gebaut wurden.‘“ (Umschlagtext)
Zur #lbm gehört auf jeden Fall auch immer ein Besuch beim #querverlag – natürlich auch in diesem Jahr. 😉
Und siehe da, in der Essay-Reihe „in*sight/out*write“ ist jüngst dieser Band erschienen. Wie so oft dieser Tage geht es letztlich um so Vieles, was wir in den letzten Jahren, Jahrzehnten für selbstverständlich erreicht hielten und nun als angreifbar erleben. Ich bin gespannt auf diesen Blick auf Queerpolitik.
„‘Queerness‘ steht im Zentrum erbbitterter Kulturkämpfe. So hat es nach Jahrzehnten großer Erfolge manchmal den Anschein, als wären wir auf uns selbst zurückgeworfen. Was bedeutet unter diesen Bedingungen ‚Queerpolitik‘, was kann und sollte sie leisten? Wo findet sie statt? Und für wen und mit wem muss sie kämpfen? In diesem Essay schaut Klaus Lederer erst zurück, doch es geht auch darum, anhand des Wegs der vergangenen drei Jahrzehnte einen entschlossenen Blick nach vorne zu werfen.“ (Klappentext)
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