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Sonntag, 12. Juli 2026

Christoph Hein: Unterm Staub der Zeit


„Der vierzehnjährige Daniel kommt 1958 aus seiner ostdeutschen Heimatstadt, wo ihm als Pfarrerssohn das Abitur verwehrt wird, nach Berlin, um dort das Gymnasium zu besuchen. Mit seinen Zimmergenossen – die alle, wie er, aus der DDR stammen – drückt er nicht nur die Schulbank, sondern sie erkunden gemeinsam die Stadt.

Christoph Hein erzählt von einer Jugend in West-Berlin kurz vor dem Mauerbau.“ (Umschlagtext)

In der Erinnerungskultur geht im Schatten der Mauer fast unter, dass es noch eine Zeit vorm Mauerbau gab, in der sich die Blöcke schon unversöhnlich gegenüberstanden, die Grenzen für die Menschen aber noch durchlässig waren.

Mal wieder erzählt Hein vor zeitgeschichtlichem Hintergrund eine Geschichte, die den Blick auf einen historischen Graubereich lenkt, irgendwie bekannt aber im historischen Bewusstsein wenig ausgeleuchtet. Erwachsenwerden und Geschichte gehen ja erzählerisch eh immer wieder sehr gut Hand in Hand. Ich darf also gespannt sein. 😊

„Der vierzehnjährige Daniel kommt 1958 aus seiner ostdeutschen Heimatstadt, wo ihm als Pfarrerssohn das Abitur verwehrt wird, nach Berlin. Er zieht in ein Schülerheim in Grunewald, wo er auch das Gymnasium besucht, und lebt sich in der neuen Umgebung rasch ein. Mit seinen Zimmergenossen – die alle, wie er, aus der DDR stammen – drückt er nicht nur die Schulbank, sondern sie erkunden gemeinsam der Stadt: Als Zeitungsverkäufer ziehen sie allabendlich durch die Kneipen, und wenn das Essen im Schülerheim allzu fade schmeckt, geht es auf eine Erbsensuppe in Aschingers ‚Stehbierhalle‘. Sie erleben den Erweckungsprediger Billy Graham, der die Massen im Tiergarten in Verzückung versetzt, und Bill Haley, der den Sportpalast zum Kochen bringt.“ (Klappentext)

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Montag, 9. Juni 2025

Christoph Hein: Das Narrenschiff


„Ein Staat wird – wie alle Staaten – gegründet für alle Ewigkeit und verschwindet nach vierzig Jahren nahezu spurlos. Sind die Menschen, die dort einmal lebten, dem Vergessen anheimgefallen und ihre Träume nur ein kurzer Hauch im epochalen Wind der Zeitläufte?
In seinem neuen Roman erzählt Christoph Hein die Geschichte der DDR und ihrer Bürgerinnen und Bürger, von der Staatsgründung bis zum Mauerfall.“ (Umschlagtext)

Ja, es war so klar. Einmal dieser Autor, zu dem ich immer mal wieder zurückkehre. Dann das Thema, um das ich ja auch immer wieder kreise. Und – es ist ein dickes Buch. 😊

Auf der #lbm hab ich noch überlegt, dass ich ja eigentlich auf das Taschenbuch warten kann. Die Lesestapel sind ja ohnehin hoch genug. In der besten #buchdisko von allen konnte ich dann aber doch nicht widerstehen. So ein epochal angelegter Roman braucht ja schon auch ein angemessenes Äußeres. 😉

Egal, wie viel ich inzwischen in den verschiedensten Formen über dieses kleine untergegangene Land gelesen und gehört habe, so ist es offenbar für mich immer noch nicht auserzählt. Ich bin also mal wieder gespannt. Dieses Mal darauf, welches Kapitel Hein diesem Stück Zeitgeschichte hinzufügen kann. Bitte sei gut.

„In seinem fulminanten Gesellschaftsroman lässt Christoph Hein Frauen und Männer aufeinandertreffen, denen bei der Gründung der DDR unterschiedlichste Rollen zuteilwerden, begleitet sie durch die dramatischen Entwicklungen einer im Werden befindlichen Gesellschaft, die das bessere Deutschland zu repräsentieren vermeint und doch von einem Scheitern zum nächsten eilt. Überzeugte Kommunisten, ehemals begeisterte Nazis, in Intrigen verstrickte Funktionäre, ihre Bürgerlichkeit in den Realsozialismus hinüberrettende Intellektuelle, Schuhverkäufer, Kellner, Fabrikarbeiter, Hausmeister und selbst ein hoher Stasi-Mann erkennen auf die eine oder andere Art ihre Zugehörigkeit zu einer unfreiwilligen Mannschaft an Bord eines Gemeinwesens, das sie zunehmend als Narrenschiff wahrnehmen und dessen Kurs auf immer bedrohlichere historische Klippen ausgerichtet ist.“ (Klappentext)

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Samstag, 8. Februar 2025

Christoph Hein: Guldenberg


„Die Farbe der Stadt, ihr Geschmack, ihr Geruch hatten sich verändert. Die Gleichgültigkeit der Bewohner füreinander war geblieben, die kühle Freundlichkeit untereinander, doch eine Unruhe, eine hektische nervöse Anspannung hatte sich im Ort verbreitet.“ (Seite 7)

Kannste dir ja leider nicht ausdenken.

In die – vielleicht – fiktive Kleinstadt Guldenberg im Osten Deutschlands lässt Christoph Hein in diesem recht fix zu lesenden Roman Unruhe einziehen. Unruhe unter den Einwohner:innen, ausgelöst durch einige jugendliche Migranten, die im Alten Seglerheim untergebracht werden.

Das ergibt eine denkbar einfache und leider nach aller Erfahrung aus der Realität absehbare Versuchsanordnung. Erst ist es ein kleines Rumoren, einige Stimmen säen Gerüchte, nichts Greifbares. Aber es kommt, wie es anscheinend kommen muss, die Gerüchte werden massiver und spätestens, als rumgeht, eine junge Frau sei vergewaltigt worden, kippt die Stimmung, weil die biedere Bürgerseele gleich ganz genau Bescheid weiß. Natürlich müssen die jungen Migranten schuld sein.

Hein bietet einen Blick hinter die Kulissen der Stadtgesellschaft. Da ist der Bürgermeister, der einerseits Vorgaben umzusetzen hat und andererseits um den Ruf der Stadt fürchtet. Sein Konkurrent ums Amt stellt sich, natürlich so halb versteckt, an die Spitze des „Widerstands“. Und natürlich finden sich Deppen, die das Alte Seglerheim angreifen und anzünden wollen.

Die Geschichte ist, ich kann nichts anderes sagen, solide erzählt. Beim Lesen selbst hatte ich, wie es heute so schön heißt, harte ZDF Vibes und war mir die ganze Zeit über unsicher, ob ich das literarisch nicht eigentlich zu platt finde. Und auch mit Abstand, habe ich das Gefühl, das hätte Hein besser, komplexer und literarischer (ja, ich weiß, doofer Begriff an der Stelle) erzählen können.

Aber vielleicht braucht es manchmal auch das Plakative, um deutlich zu machen, dass da oft genug Probleme von denen konstruiert werden, die sich dann am lautesten über diese Probleme beklagen und schon Lösungen in der Hand halten, wenn noch gar nichts passiert ist. Was Hein, tatsächlich ohne moralischen Zeigefinger vorführt, ist wie ein struktureller Rassismus instrumentalisiert wird, für den eigenen Vorteil – vollkommen patriotismusfrei. Es ist das Zündeln, dass hier gezeigt wird, während die Leser:innen zugleich wissen, dass es keine faktische Grundlage dafür gibt.

Christoph Hein geht es in diesem Band nicht darum, in aller angemessenen Komplexität zu beschreiben, dass die Aufnahme von Geflüchteten natürlich auch Herausforderungen bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Gesellschaft dieser Kleinstadt als Mikrokosmos, in dem Ressentiments gezielt und absichtlich geschürt werden und den Urheber:innen die ganz konkreten und gewalttägigen Konsequenzen für eine Handvoll junger Geflüchteter vollkommen egal sind. Nicht weniger schlimm: es ist auch vollkommen egal, ob die Jugendlichen überhaupt irgendetwas anstellen. Rassismus aus der Mitte.

Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen, des bedenkenlosen Normalisierens einer Zusammenarbeit mit der noafd durch Parteien wie CDU/CSU, FDP und BSW – Stichwort Brandmauer – liest sich dieser Roman, der 2021 erstmalig erschien, doch schon ganz anders. Alarmierender.

Kurz und gut: Liest sich eigentlich wie ZDF-Fernsehen, ist aber leider aktueller, als es sich Christoph Hein hätte ausdenken können. Daher: Lesen!

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Samstag, 1. Juli 2023

Christoph Hein: Guldenberg


„Christoph Heins Roman zeichnet das Sittengemälde einer Gesellschaft, die aus den Fugen gerät. Von Menschen, die sich als Opfer sehen und dabei Täter werden. Von Rassismus, wie er uns jeden Tag überall begegnet.“ (Umschlagtext) 

Was wir seit einigen Jahren an gesellschaftlicher Polarisierung, Diskursverschiebung nach rechts usw. erleben, das schreit natürlich nach literarischer Verarbeitung. Ich bin gespannt, wie sich das aus der Feder von Christoph Hein lesen wird.

 

„In dem kleinen Städtchen Bad Guldenberg ist die Welt noch in Ordnung. Jedenfalls, bis im Alten Seglerheim eine Gruppe minderjähriger Migranten untergebracht wird. Die Guldenberger sind sich einig: Diese Fremden passen einfach nicht in den Ort und sorgen nur für Unruhe. Mehr und mehr heizt die Stimmung sich auf, es kommt zu Pöbeleien, und als dann noch das Gerücht die Runde macht, eine junge Frau sei vergewaltigt worden, sind sich alle schnell einig, dass es einer der jungen Migranten gewesen sein muss. Und das wollen die Guldenberger nicht hinnehmen …“ (Verlagstext)

 

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Sonntag, 20. März 2022

Christoph Hein: Glückskind mit Vater


"Seit seiner Geburt im Jahr 1945 versucht Konstantin Boggosch aus dem Schatten seines Vaters zu treten: Er nimmt einen anderen Namen an, will in Marseille Fremdenlegionär werden, reist am Tag des Mauerbaus wieder in die DDR ein, darf dort kein Abitur machen und bringt es in den späten DDR-Jahren trotzdem fast bis zum Rektor einer Oberschule. Doch dann holt ihn die Vergangenheit wieder ein ..." (Umschlagtext)

Die Bemerkung im Buch, dass der Geschichte reale Vorkommnisse zugrunde liegen und die Figuren nicht frei erdacht sind, macht auch diesen Hein für mich vorab schon wieder spannend. Ich wiederhole mich, ich weiß, aber Christoph Hein geht irgendwie immer. 🤓

"Was verdankt ein von der Mutter 'Glückskind' genannter Sohn dem Vater? Für Kostantin Boggosch ist er eine unausweichliche Antriebskraft. Jedoch in einem alles andere als positiven Sinne: Der Sohn, in der entstehenden DDR zur Welt gekommen, muss seit seiner Geburt im Jahr 1945 wegen seines kriegsverbrecherischen toten Vaters im Fluchtmodus leben: psychisch, physisch, beruflich, geographisch, in Liebesdingen. Es gibt zahlreiche Versuche, aus dem Schatten des Vaters herauszutreten: Er nimmt einen anderen Namen an, will in Marseille Fremdenlegionär werden, reist kurz nach dem Mauerbau wieder in die DDR ein, darf dort kein Abitur machen, bringt es gleichwohl, glückliche Umstände ausnutzend - Glückskind eben -, in den späten DDR-Jahren bis zum Rektor einer Oberschule - fast." (Verlagstext)

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Sonntag, 20. Dezember 2020

Christoph Hein: Trutz



„In diesen Roman geriet ich aus Versehen oder vielmehr durch eine Bequemlichkeit.“ (Seite 7) 

Mit diesen Worten begrüßt der Erzähler in der Rahmenhandlung dieses Romans, der ein paar einfache Leute zwischen die berüchtigten Mahlsteine der Geschichte wirft. Im Hier und Heute trifft er auf einen grummeligen alten Mann, der eine Veranstaltung in bester besserwisserischer Altherrenmanier stört. Quasi aus Höflichkeit findet sich der Erzähler wieder bei einer ausführlichen Schilderung der Lebensgeschichte der Familie Trutz.

 

Der Vater des merkwürdigen Alten aus der Rahmenhandlung, Rainer Trutz, kam in jungen Jahren so ganz ohne jede Perspektive aus einem kleinen Kaff in Vorpommern ins trubelige Berlin der Weimarer Republik. Mit nicht mehr als seinem Talent fürs Schreiben lernt er eine Mitarbeiterin der sowjetischen Botschaft kennen. Diese Freundschaft wird sein Leben lang anhalten. Über diese Freundin kann er tatsächlich mit Schreiben sein Brot verdienen und sogar seine Frau, eine Gewerkschaftsmitarbeiterin, heiraten. Als sie mit ihrer beider Arbeit ins Visier der Nazis geraten, verhilft ihnen die gut vernetzte Freundin in letzter Minute zur Flucht – nach Moskau.

 

Doch auch im Arbeiterparadies geht es für sie wenig paradiesisch zu. Gewartet hat hier auf sie keiner. Statt zu schreiben, bleibt Trutz nichts weiter übrig, als sich einer Bauarbeiterkolonne anzuschließen, die buchstäblich die Drecksarbeiten beim Bau der Moskauer U-Bahn zu erledigen hat und bunt zusammengewürfelt ist aus Menschen, die in früheren Leben in anderen Ländern ähnlich wie Trutz sicher auch nicht von einer solchen Zukunft geträumt hätten. Während Trutz also im Akkord und in Schichten schuftet, bringt seine Frau das gemeinsame Kind zur Welt und erringt ganz nebenbei die Liebe ihrer Brigade in der Schokoladenfabrik, in der sie selbst schuften muss.

 

Maykl, Trutzens Sohn, ist schließlich niemand anderes als der Alte, den der Erzähler viele, viele Jahre später in Berlin kennenlernen wird.

 

Wiederum durch die Freundin der Familie Trutz machen sie die Bekanntschaft eines Moskauer Professors, der an einer uralten Mnemotechnik forscht, die zunächst auch für die Regierung interessant erscheint. Parallel zu einer Übungsgruppe mit Erwachsenen mit verschiedenen beruflichen Hintergründen unterrichtet der Professor auch Maykl und seinen eigenen Sohn. Die Jungs werden Freunde fürs Leben. Aber die große Geschichte dreht sich unerbittlich weiter und wieder gerät die junge Familie Trutz zwischen deren Mahlsteine.

 

Das Erinnern erscheint der sowjetischen Führung so gefährlich, dass der Professor per Verbannung aus der Geschichte getilgt wird und die Familie Trutz gleich mit. Rainer Trutz überlebt einen langen Marsch in den Gulag getrennt von seiner Familie nicht. Ein kleiner Lichtschimmer glimmt, als zumindest Maykl als junger Erwachsener aber als Waise über Moskau nach Deutschland umsiedeln darf – in das ostdeutsche Nachkriegsdeutschland.

 

Dank der Mnemotechnik des Professors landet Maykl schließlich nach dem Studium in einem Archiv. Aber dieses Nichtvergessenkönnen und -wollen lässt ihn nicht mehr los. Statt ein stilles Glück zu genießen führt ihn auch sein Weg direkt zwischen die Mahlsteine, die der Familie Trutz schon so viel an Hoffnung auf Zukunft zu Asche zermahlen haben.

 

Zu guter Letzt verhilft die Fähigkeit sich zu erinnern Maykl wenigstens dazu, dem Erzähler seine Geschichte darlegen zu können. Hier schließt sich der Kreis.

 

Der Roman ist ein ziemlicher Ritt durch ein halbes Jahrhundert. Das Schicksal der Familie Trutz bietet auch keinerlei Trost. Wie gefährlich Erinnerung in Systemen wie denen werden kann, denen die Familie sich ausgesetzt sah, ist eine bittere Mahnung – aber auch eine Hoffnung. Denn ohne Erinnerung, und sei sie noch so bitter erkauft, gibt es nicht einmal mehr Hoffnung auf eine Zukunft.

 

Christoph Hein erzählt hier mit einer Stimme, die weniger poetisch als dokumentarisch wirkt. Die zeitlichen Sprünge fordern beim Lesen mitunter. Anders als manchen Rezensenten hatte ich aber den Eindruck, dass sie das Ausgeliefertsein der Familie Trutz atmosphärisch gestützt haben. Ich gebe aber auch gern zu, dass ich Heins Romane ohnehin gern mag.

 

Kurz und gut: Eine große Geschichte ganz unaufdringlich erzählt. Lest Christoph Hein! ;)

 

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Mittwoch, 5. September 2018

Christoph Hein: Trutz



"[...] eine Recherche über zwei Männer, den Schriftsteller Rainer Trutz und Waldemar Gejm, einen Professor für Mathematik und Linguistik am der Lomonossow-Universität, der seit Jahren ein neues Forschungsgebiet entwickelt: die Mnemotechnik, die Lehre von Ursprung und Funktion der Erinnerung. Doch der Nationalsozialismus in gleicher Weise wie der Stalinismus werden Trutz und Gejm sehr bald zum Verhängnis: Der Deutsche, aus Nazideutschland geflohen, wird in einem sowjetischen Arbeitslager erschlagen. Die Umschwünge der Politik des Genossen Stalin folgen im Falle Gejm zur Deportation mit anschließendem Tod. Nur die beiden Söhne, Maykl Trutz und Rem Gejm, überleben und begegnen sich Jahrzehnte später im wiederhergestellten Deutschland und machen fast dieselben Erfahrungen wie ihre Väter ..." (Verlagstext)

Puh, weil es Christoph Hein ist, und ich den immer gern gelesen habe, sehe ich mal über diese umständliche Beschreibung hinweg. ;)

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