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Donnerstag, 26. November 2020

Blätter für deutsche und internationale Politik 11'20





Wenn ich hier so mit Lektüren und Lesestapeln rumprolle, unterschlage ich meist eine regelmäßige Lesekost. 
😱😅

Die Novemberausgabe der Blätter drehte sich - gar nicht unerwartet 🙃 - um die USA und die Wahlen dort.

Das Ergebnis lag natürlich noch nicht vor, als diese Ausgabe Anfang November erschien. Aber sie versammelt etliche weitblickende Texte von schlauen Leuten, die zu mehr Lektüre einladen.

Darum ist es doch mal ein guter Moment, auf diese feine Kost hinzuweisen. Ist ja auch bald Weihnachten, gute Vorsätze wollen gefunden werden ... ihr wisst schon. 🤓

#leseherbst #magazin #blätter #politik#deutschland #welt #zeitgeschehen#demokratie #polbil #lesen #leselust#lesenswert #indiebook

Dienstag, 6. Februar 2018

Donnerstag, 7. April 2016

Steffen Vogel: Graphic Novels: Siegeszug des Comics In: Blätter für deutsche und internationale Politik Heft 3/2016



Es muss wirklich etwas dran sein an diesen Comics, wenn selbst die ehrwürdigen #blaetter ihnen einen langen Aufsatz widmen.

Für das politikinteressierte Publikum der Monatsschrift unternimmt der Autor eine kurze Bestandsaufnahme. Er beschreibt, wie Comics in Form von Graphic Novels ein breiteres Publikum erreichen, und reißt zumindest die in der Comic-Welt heiß diskutierte Frage an, was Graphic Novels denn nun eigentlich seien. Nach einem kleinen historischen Exkurs zum Begriff wendet sich der Blick gen Frankreich, um zu beschreiben, was unter diesem Label möglich wurde, und wie sich die Entwicklung dort von der hierzulande unterscheidet. Ganz nebenher gibt es auch noch einiges an Lesetipps, die hoffentlich auf Neugierde stoßen.

Kurz: Alle Fragen zum Comics und Graphic Novels beantwortet der Aufsatz natürlich nicht - aber er macht neugierig an einer unerwarteten Stelle. 

#lesefrühling #comic #politik #steffenvogel #graphicnovel

Donnerstag, 27. August 2015

Marei Pelzer: Flüchtlinge: Der inszenierte Notstand (Blätter für deutsche und internationale Politik, September 2015)

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2015/september/fluechtlinge-der-inszenierte-notstand

Ja, auch in Deutschland steht es für die Menschen nicht nur zum Besten. Viel zu viele fallen durch sämtliche Raster; es gibt Kinder- und Altersarmut, Ungerechtigkeiten etc. Richtig schlimm empfinde ich aber das selbstgerechte Selbstmitleid, das keinerlei Empathie kennt und auf das Leid Anderer mit einem beleidigten und beleidigenden "was ist deren Leid gegen meines" reagiert.
Saul K. Padover interviewte als Offizier Deutsche unmittelbar hinter der Front in den letzten Kriegsmonaten 1944/5. Seinen Bericht darüber las ich erst vor kurzem. Der endet mit der Schilderung, wie Padover sich angewidert aus seiner Arbeit zurück zieht. Angewidert, weil er das selbstgerechte Selbstmitleid, das keinerlei Empathie kennt, nicht mehr ertrug. Es begegnete ihm offenbar unzählige Male in Gesprächen auf Dörfern und in Städten, wo sich eine weitgehend unversehrte Zivilbevölkerung bitter darüber beklagte, dass freigelassene und heimkehrende Zwangsarbeiter, die nicht mehr hatten, als sie am Leibe trugen, sich von ihren Peinigern holten, was sie zum Überleben brauchten.
Damals galten die Deutschen vielen auf der Welt als hartherzig, unempfindlich gegen fremdes Leid, selbstgefällig. Welche Attribute haben wir wohl heute verdient?